Sie wollen ein eigenes Vertriebskonzept für Ihr Unternehmen aufstellen, sind sich aber nicht sicher, auf welche Details sie achten sollten, und mit welchen Maßnahmen Sie Ihre Ziele erreichen können?
Bei einem erfolgreichen Vertriebskonzept kommt es zu allererst auf eine fundierte Planung an. Erst wenn Ihnen die grundlegenden Ziele Ihres Unternehmens bewußt sind sollten Sie weitere Schritte vornehmen.
Können Sie sich eine Opernaufführung mit Orchestermitgliedern und Sängern vorstellen, deren Gewerkschaft mit der Direktion Gleitzeit vereinbart hat? Sicher nicht! Nur, wie sieht es bei uns in der Einführung oder der Forcierung des Verkaufs unserer Produkte aus? Laufen unsere Aktivitäten nach einem klaren strategischen Konzept mit entsprechender Aktionsplanung ab oder gibt es da auch eine Art "Gleitzeit", oder anders: Haben wir das richtige Vertriebskonzept ?
Ermitteln Sie jetzt doch einmal die Wettbewerbsvorteile für das jeweilige Ziel-Segment:
Um Verkaufserfolg zu erzielen, müssen wir in unserer Arbeit "effektiv und effizient" sein. Effektiv heißt: "Die richtigen Dinge tun", und effizient heißt: "Die Dinge richtig tun." Mit anderen Worten bedeutet das, dass Sie, um die "richtigen Dinge zu tun", mit Ihren Verkäufern ein genaues Vertriebskonzept ausarbeiten sollten, also wie sie:
"Wettbewerbsvorteile erreichen"
Die Frage dahinter: Mit welchem Programm und welcher Vorteilsargumentation können Sie Kunden und potentiellen Kunden in einem bestimmten Marktsegment mehr Erfolg bringen - und sich damit von bestimmten Konkurrenten abheben wollen und können. Das führt Sie direkt zum:
Strategischen Verkauf
Hierzu ermitteln Sie zuerst die Zielkunden im jeweiligen Segment, Ihre Hauptwettbewerber und die Vorteile Ihres Angebotes aus Produkt, Dienstleistung und Organisation, mit denen Sie Wettbewerbsvorteile erreichen wollen (oder auch müssen).
Nach dieser Analyse ...
... geht es um die Frage, mit welcher Strategie, welchem Vertriebskonzept, Sie nun ganz konkret diese Wettbewerbsvorteile erzielen wollen. Stellen Sie alle mit dem Verkauf beschäftigen Mitarbeitern diese beiden Fragen:
Beschreiten Sie den Weg vom "Operativen" zum "Strategischen" Verkäufer!
Häufig wird behauptet, Marketing und Verkauf stünden im Widerspruch zueinander: Verkaufen hieße, den Kunden dazu zu bringen, das zu wünschen, was man ihm anzubieten hat; beim Marketing hingegen gehe es darum, ein Unternehmen dahin zu bringen, das zu bieten, was der Kunde wünscht. In der Praxis führt das manchmal zu einem gespannten Verhältnis zwischen "Verkäufern" (Machern) und "Marketingleuten" (Strategen). Diesem Gegensatz liegt nun jedoch ein bestimmtes Verständnis von "Verkauf" zu Grunde: Verkauf nämlich im Sinne von "Operativem Verkaufen", also einem Handel ohne strategischen Rahmen, allein auf Verkaufseffizienz abzielend. Diese Sichtweise wird jedoch unhaltbar, sobald Verkaufen einer Strategie, einem effektiven Vertriebskonzept, folgt und auf Verkaufseffektivität und Verkaufseffizienz ausgerichtet ist. Dann verschwindet der Gegensatz zwischen Verkaufen und Marketing recht schnell:
Strategisches Verkaufen ist dann Teil des Marketings
Das Konzept des "Strategischen Verkaufens" hatte zwei bekannte Vorläufer: "Sanftes Verkaufen" (Soft Selling) und "Hartes Verkaufen" (Hard Selling). Strategisches Verkaufen zielt einzig und allein auf den Kundenvorteil und den Unterschied gegenüber dem Angebot des Konkurrenten aus Kundensicht. Und es ist ein Vertriebskonzept, dass zu nachhaltigem Verkaufserfolg führt. Eine spezifische Form, neben der Herausstellung der vom Kunden gewünschten Angebotsvorteile, ist der "Verkauf von Zusatznutzen", der sich besonders auf den Unterschied in der Beratung, im Kundendienst und bei individuellen Problemlösungen beim Kunden bezieht. Strategisches Verkaufen bedeutet also, Kundenvorteile zu kommunizieren, die sich aus der Strategie ableiten, um so den Kunden über das Preis-Leistungsverhältnis zur Kaufhandlung zu motivieren.
Ein erfolgreiches Vertriebskonzept: Produkt und Serviceleistung bilden das Angebot
Die Angebotsfestlegung für das jeweilige Kundensegment (Handel/Verbraucher) ist Aufgabe der Unternehmensleitung, die in Absprache mit den Verantwortlichen von Marketing, Verkauf und Controlling zu erfolgen hat. Kommunikation und Distribution vermitteln dann das Angebot dem Kunden und ist spezifische Aufgabe des Verkaufs. Sofern diese Bedingungen mit den Geschäftszielen und der Sichtweise des Kunden korrespondieren, sind die Voraussetzungen für strategisches Verkaufen erfüllt.
1. Gegen wen müssen wir antreten?
Analyse der Wettbewerbsvorteile:
2. Analyse der Kundensegmente:
3. Kommunikation mit dem Kunden:
4. Wahl des geeigneten Vertriebskanals:
Fazit:
Strategisches Verkaufen verändert den herkömmlichen Verkauf sowohl in seiner Stellung als auch seiner Tätigkeit nach. Die Motivation eines jeden einzelnen Verkaufsberaters wird erhöht, denn er wird nicht in einer isolierten, ausführenden Funktion gesehen, sondern als Unternehmer im eigenen Unternehmen, der am Strategieentwicklungs- sowie Durchführungsprozess beteiligt wird - ein Vertriebskonzept, dass alle Mitarbeiter mit ins Boot holt.
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