Der Fachinformationsdienst Besser verkaufen zeigt Ihnen auf dieser Seite, wie Sie erfolgreiche Verkaufsstrategien aufbauen und nutzen. Wir stellen Ihnen nachfolgend die bewährte "ABC-Analyse" vor, eine Methodik, mit der Sie Ihre Kunden klassifizieren und dann Ihre Ressourcen entsprechend verteilen können.
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Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zeigt sich: erfolgreiche Verkaufsstrategien sorgen dafür, Vertriebsressourcen effizient einzusetzen.
Wenn Ihre Verkäufer vor allem die pflegeleichten, aber wenig ertragsstarken Kunden intensiv betreuen, dann sollten Sie möglichst schnell zur Gegenstrategie greifen. Setzen Sie Ihre Mitarbeiterleistungen dort ein, wo sie besseren Nutzen bringen. Die Voraussetzung dafür ist ein tief greifendes Umdenken in Ihrer gesamten Vertriebsorganisation. Die wichtigsten Regeln für diese erfolgreiche Verkaufsstrategie:
Der lauteste ist nicht unbedingt der beste Kunde
Das typische Beispiel aus der Praxis ist der Kunde, der Ihnen dauernd mit dem Lieferantenwechsel droht. In der Regel wird er von Ihren Mitarbeitern deswegen besonders aufwändig betreut. Ob seine Ertragszahlen diesen Aufwand rechtfertigen, steht auf einem anderen Blatt. Im Extremfall könnten große Umsätze sogar gleichbedeutend sein mit großen Verlusten; das ist wahrlich keine erfolgreiche Verkaufsstrategie. Bauen Sie stattdessen wirklich attraktive Geschäftsverbindungen aus. Oder knüpfen Sie neue, viel versprechende Kundenbeziehungen. Und zwar mit System. Und am besten hat sich dafür die "ABC-Analyse" bewährt.
Klassifizieren Sie Ihre Kunden nach objektiven Gesichtspunkten
Die ABC-Analyse kann aber auch für Sie zu einem starken Arbeitsinstrument im Rahmen Ihrer erfolgreichen Verkaufsstrategien werden. Denn mit ihr können Sie noch zusätzlich
klassifizieren und dann Ihre Vertriebsressourcen entsprechend verteilen. Wenn Sie beispielsweise feststellen, dass Sie - wie es nach dem so genannten "Pareto-Prinzip" in Unternehmen die Regel ist - etwa 80 % Ihres Umsatzes nur etwa 20 % Ihrer Kunden zu verdanken haben. Mit der Analyse sind Sie in der Lage, die 20 % "A-Kunden" von den restlichen 80 % Ihrer "B"- und "C"-Kunden zu trennen und gesondert zu betreuen. Beispielsweise, indem Sie den 20 % Top-Kunden 80 % Ihrer Vertriebsleistung zuteilen. Und den übrigen 80%"Restkunden" eben nur 20%.
Orientieren Sie sich nicht am Umsatz, sondern am Ertrag
Die Frage ist allerdings, ob der Umsatzanteil für Sie wirklich der beste Schlüssel zur Kundenklassifizierung ist. Umsatz ist ja nicht Gewinn. Und ein Umsatz-Riese kann, ohne dass es deutlich wird, ein Ertrags-Zwerg sein. Das ist sogar häufig der Fall, wenn Sie an die horrenden Rabattforderungen Ihrer Großkunden denken. Oder wenn Sie sich vor Augen führen, welche teuren Sonderwünsche sie äußern. Auch hier können Sie davon ausgehen, dass nur etwa 20 % Ihrer Umsatz-A-Kunden auch Ertrags-A-Kunden sind. - Weil sie eben für etwa 80 % Ihrer Erträge gut sind.
Zugunsten erfolgreicher Verkaufsstrategien ist es wesentlich in Erfahrung zu bringen, welche Kunden die "Rosinen in Ihrem Kuchen" sind. Hierfür sollten Sie ihre Controlling-Abteilung mit einschalten. Oder Sie nehmen selbst die Arbeit auf sich, Kunde für Kunde Umsatz und die jeweils ihm zurechenbaren Kosten gegenüberzustellen.
Erfolgreiche Verkaufsstrategien lassen Sie weit in die Zukunft blicken
Noch besser ist es allerdings, wenn Sie herausfinden können, welcher Ihrer bestehenden oder potenziellen Kunden erst noch zur "Rosine" heranreifen wird. Je eher Sie dies wissen, umso sorgfältiger können Sie ihn an sich binden und umso weniger werden Sie dabei von Ihren Konkurrenten gestört. Für Ihre Kundenklassifizierung gilt jetzt das gleiche Prinzip wie bei ihrem Produkt-Portfolio:
Beispiel für die quantitative Verteilung Ihrer Vertriebsleistung
Beispiel für die qualitative Verteilung Ihrer Vertriebsleistung
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